Gehen dem Land die Ärzte aus?

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Alb im Wandel

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Jeder zweite Hausarzt im Land geht in den kommenden fünf bis zehn Jahren in Rente. Dann werden tausende Nachfolger gesucht – doch nicht viele junge Mediziner wollen sich als Hausärzte niederlassen.

Denn die meisten angehenden Ärzte drängen auf die Facharzt-Schiene, die Allgemeinmedizin ist unbeliebter. Außerdem machen sich weniger Mediziner mit einer eigenen Praxis selbstständig. Gehen Baden-Württemberg also die Hausärzte aus, ist die medizinische Versorgung in den ländlich geprägten Regionen auf der Alb in Gefahr? Wir besuchen eine Praxis, in der die Übernahme funktioniert.

Die Suche nach dem Nachfolger

Rudolf Meeßen begleitet viele seiner Patienten seit Jahrzehnten. Der Arzt hört ab, er verschreibt Tabletten und Hustensaft. Gleichzeitig ist er auch Gesprächspartner und Berater. Er kennt die sozialen Strukturen seiner Patienten, auch das hilft bei der Behandlung. „Wenn ich weiß, dass es in einer Ehe ständig kriselt, kann ich auch Schlafstörungen besser einordnen“, sagt er.

Der 65-Jährige ist Hausarzt in einer Praxis in Schelklingen im Alb-Donau-Kreis und er könnte sich keinen anderen Beruf vorstellen. „Die Nähe zum Patienten, die tatsächliche therapeutische Versorgung: Das füllt mich aus“, erzählt Meeßen. Außerdem wollte er aufs Land, in einen überschaubaren Bereich mit Stammkunden, da kam Schelklingen mit seinen knapp 7000 Einwohnern gerade recht, die Kleinstadt auf der Alb ist besonders ländlich geprägt. 1984 ist er hier als selbstständiger Hausarzt in die Praxis eines Kollegen eingetreten.

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Altersentwicklung

Grafik: Bianca Friess/Piktochart

Damit ist Meeßen einer von 7.102 Hausärzten, die zum Stichtag 1. Januar 2016 in Baden-Württemberg tätig waren. 2007 waren es rund 70 Ärzte mehr, also etwa ein Prozent, berichtet die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW). Trotz des moderaten Rückgangs warnt die KVBW vor einem „alarmierenden Nachwuchsmangel“. Denn von den praktizierenden Hausärzten ist etwa die Hälfte älter als 55 Jahre, 35 Prozent sind sogar älter als 60 Jahre. Das Durchschnittsalter der Hausärzte liegt derzeit bei etwa 55 Jahren, es steigt stetig an. In den kommenden fünf bis zehn Jahren muss also mehr als die Hälfte der Hausärzte ersetzt werden, prognostiziert die KVBW.

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Die Arbeit als Hausarzt bedeutet für Doktor Meeßen viel Verwaltungsaufwand.

Foto: Bianca Friess

Dazu gehört auch Meeßen, der in absehbarer Zeit in Rente gehen wird. Er erlebt seit mehr als 30 Jahren mit, wie sich die medizinische Landschaft verändert. „Früher haben die Hausärzte viel mehr Aufgaben übernommen, die jetzt der Facharzt macht“, erinnert er sich. Dazu zählen zum Beispiel gynäkologische Untersuchungen, Röntgen und Laborarbeiten. Dafür nimmt heute die Bürokratie mehr Arbeitszeit ein  das blockiert Behandlungszeiten. Und die Patienten verlangen immer mehr Zeit ab, denn der Einzelne geht heute öfter zum Arzt. Woran das liegt? „Da spielen sicher das erhöhte Gesundheitsbewusstsein und die verbesserten Therapie-Möglichkeiten eine Rolle“, sagt Meeßen. Außerdem verfügt der Patient heute selbst über das Kärtchen der Krankenkasse und kann entscheiden, zu welchen Ärzten er geht. Ein Besuch beim Facharzt war früher nur auf Überweisung möglich.

Der Allgemeinmediziner ist der Lotse. Doktor Rudolf Meeßen

Unter angehenden Ärzten ist die Allgemeinmedizin wenig angesehen, die Ausbildungszahlen sind niedrig. Pro Jahr schließen etwa 150 Fachärzte für Allgemeinmedizin ihre Weiterbildung ab. Das reiche nicht aus, um die ausgeschriebenen Hausarztsitze nachbesetzen zu können, heißt es im Versorgungsbericht der KVBW aus dem Jahr 2015.  „Dabei braucht man den Allgemeinmediziner als Lotse: Er hat den breitesten Überblick“, sagt Meeßen. Seine Aufgabe ist es, Überweisungen zu Fachärzten auszustellen und deren Befunde einzuordnen. „Damit der Patient nicht fünf Mal hintereinander zum Orthopäden rennt“, erklärt der Arzt. Nur so könne das Gesundheitssystem effizient und bezahlbar bleiben.

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Grafik: Bianca Friess/Piktochart

Nachdem er in Schelklingen in neue Räume gezogen war, hat Meeßen seine Praxis einige Jahre alleine betrieben das wurde ihm als Einzelpraxis aber schließlich zu groß. 2014 holte er sich Unterstützung und gründete eine so genannte Berufsausübungs­gemeinschaft mit Robin Obermiller. Dass er ihn gefunden hat, bezeichnet er als Glücksfall, viele seiner Kollegen suchen seit Jahren vergeblich nach einem Kollegen oder einem Nachfolger. „Die heutige Mediziner-Generation ist nicht mehr so erpicht darauf, sich selbstständig zu machen“, berichtet er. Schließlich bringt die Selbstständigkeit Verantwortung und Managementfunktionen mit sich. Es gilt, eine ganze Praxisorganisation auf die Beine zu stellen.

Der Nachwuchsmangel ist alarmierend. Kassenärztliche Vereinigung

Aus zeitlicher Sicht ist die Arbeit im Krankenhaus außerdem attraktiver, es gibt planbare Schichten. „Aber das wandelt sich langsam es braucht nur eine Weile, bis sich das in den Köpfen durchsetzt“, sagt Meeßen. Denn die Belastung in den Kliniken steigt. Im Vergleich zu früheren Jahren verbringen Patienten nur noch ein Drittel der Zeit im Krankenhausbett, der ständige Wechsel sorgt für Verwaltungsaufwand. Meeßen hofft, dass die Situation den Hausärzten in die Hände spielt, vielleicht wollen sich dann wieder mehr junge Ärzte niederlassen.

Ersthelfer im Einsatz

Auch die Feuerwehr will dem Schwund von Arztpraxen entgegenwirken: Die medizinische Versorgung in den ländlichen Regionen auf der Alb aufrechtzuerhalten und sogar zu verbessern, wird mit dem First Responder Programm gewährleistet. Die zentralen Aufgaben der Feuerwehr beinhalten das Retten, Löschen, Bergen und Schützen.  So gesehen ist die „First Responder“, zu Deutsch erste Antwort, eine Ausweitung der alltäglichen Pflichten. Das Projekt der Metzinger Feuerwehr wird in Kooperation mit dem Ortsverein des DRK geleitet.

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Die Feuerwehr Metzingen ist mit dem 'First Responder'-Programm im Einsatz.

Foto: Anne Laaß

Ziel ist es, „das therapiefreie Intervall bis zum Eintreffen des professionellen Rettungsdienstes zu verkürzen“, wie Kommandant und Fachbereichsleiter Hartmut Holder erklärt.  Die nächsten Krankenhäuser und damit die Rettungswagen sind etwa zehn Minuten entfernt, aber bei Notfällen zählt jede davon. Um die Überlebenschance der Menschen zu vergrößern hat die Feuerwehr vor 15 Jahren das „Metzinger Kind“ geschaffen.

„Wir waren landesweit die erste freiwillige Feuerwehr, die den First Responder Dienst aufgenommen hat“, so Holder weiter. Insgesamt acht hauptamtliche Teammitglieder sind zum Rettungssanitäter ausgebildet, wobei einer von ihnen sogar Rettungsassistent ist. Sie werden montags bis freitags, von 6 bis 18 Uhr, von der Leitstelle über Notfälle informiert. „Innerhalb von vier Minuten sind wir in der Regel vor Ort“, betont Hartmut Holder. Zuständig sind sie für das Stadtgebiet und den Teilort Glems.

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Grafik: Bianca Frieß/Piktochart

Das Equipment ist in einem Koffersystem verstaut, zu dem auch ein Defibrillator gehört. Das Spektrum der Notfälle erstreckt sich vom Unfall bis hin zu einer Geburt. „Das war allerdings bisher ein einmaliger Einsatz“, erzählt der Kommandant. Erfolgserlebnisse gibt es aber auf andere Art und Weise: Mit einem Blumenstrauß oder Schokolade kommen die Menschen, die von der Feuerwehr gerettet worden sind vorbei. „Sie bedanken sich bei uns und sagen ‚Ohne euch wären wir nicht mehr da‘“, erklärt Kommandant Holder und betont: „Wir haben schon viele Menschenleben gerettet. “

Wir haben schon viele Menschenleben gerettet. Hartmut Holder (Feuerwehr Metzingen)

Aber was passiert mit dem First Responder Dienst nach 18 Uhr und am Wochenende? Dann springt der Ortsverein des Deutschen Roten Kreuzes Metzingen ein. Unter dem Namen „Helfer vor Ort“  (HvO) teilen sich vier aktive Mitglieder die Aufgabe. Ausgestattet mit einem Pieper und dem HvO-Auto sind sie für die Gebiete Metzingen, Mittelstadt, Riederich und Neuhausen verantwortlich. Im Durchschnitt haben sie über 400 Einsätze pro Jahr. Schnelligkeit und Erstversorgung steht bei den ehrenamtlichen Helfern im Vordergrund. „Es geht teilweise um Leben und Tod“, erzählt Bereitschaftsleiter Daniel Schnell, auch wenn diese Einsätze selten vorkommen. Regelmäßig bildet sich das Team fort, sei es durch gezielte Übungen oder diverse Weiterbildungen.

Der Reiz der Kleinstadt

Die Feuerwehr ist mit dem Ersthelfer-Programm hauptsächlich in ländlichen Regionen im Einsatz. Auch die Hausärzte Meeßen und Obermiller haben sich für eine Praxis in einer Kleinstadt entschieden. Das ist eine andere Arbeit im städtischen Bereich, denn es gibt ein ganz anderes Publikum. Das bedeutet einen höheren Anteil an Privatpatienten und wesentlich mehr Laufkundschaft. Die Allgemeinmediziner in der Stadt greifen weniger tief in die Therapie ein, sie überweisen oft direkt an den jeweiligen Facharzt. Ist das effizient? Meeßen schüttelt den Kopf: „Aus meiner Sicht nicht.“ Sein jüngerer Kollege Obermiller hat sich aus ganz pragmatischen Gründen für die Kleinstadt auf der Alb entschieden. „Ich gehe dahin, wo ich gebraucht werde“, sagt er: „Und in der Stadt gibt es schon viele Ärzte.“ Das Einzugsgebiet der beiden Landärzte reicht von den Lutherischen Bergen (Gemeinde Allmendingen) über Ingstetten bis nach Ringingen.  Einige Patienten fahren also fast 10 Kilometer bis zur Praxis.

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Meeßen (links) und Obermiller haben sich ganz bewusst für eine Landpraxis entschieden.

Foto: Anne Laass

Es gibt ein massives Stadt-Land-Gefälle Alexis von Komorowski (Landkreistag)

„Es gibt ein massives Stadt-Land-Gefälle“, bestätigt Dr. Alexis von Komorowski vom Landkreistag Baden-Württemberg. Gerade Jungmediziner ziehe es in die Ballungsgebiete. Die Gründe dafür sind vielfältig, wie der stellvertretende Hauptgeschäftsführer erklärt. Zum einen wollen die angehenden Ärzte lieber im Team arbeiten und zum anderen spielt die Verdienstperspektive eine Rolle. Auf dem Land bleiben alte und kranke Menschen zurück, das erhöht den ärztlichen Aufwand. Der Landkreistag fordert daher mehr Hilfe von der Politik, da es bereits einen Landarztmangel gibt, betont von Komorowski.

Schelklingen liegt im Alb-Donau-Kreis, hier kamen Anfang des Jahres 1451 Einwohner auf einen Hausarzt. Damit liegt der Landkreis leicht unter dem Landesdurchschnitt von 1518 Einwohner je Hausarzt. Die Ärztedichte ist von Landkreis zu Landkreis unterschiedlich. „Es gibt mittlerweile Gebiete, wo die hausärztliche Versorgung bedarfsplanerisch nahe an der Grenze zur Unterversorgung ist“, warnt die KVBW in ihrem Versorgungsbericht von 2015. Dazu gehört zum Beispiel Horb am Neckar, dort gibt es nur 12 Hausärzte für etwa 25 000 Einwohner.

Die Karte zeigt, wie viele Vertragsärzte in den jeweiligen Planungsbereichen der kassenärztlichen Versorgung tätig sind. Klicken Sie auf die Arztkoffer-Symbole, um sich die Hausarzt-Zahl und die gesamte Ärzte-Anzahl für den einzelnen Bereich anzeigen zu lassen. Außerdem ist angegeben, wie viele Einwohner in der jeweiligen Region auf einen Hausarzt kommen. Detailliertere Zahlen finden Sie über auf der Homepage der Kassenärztlichen Vereinigung. Dort sind die Versorgungsberichte der vergangenen Jahre gesammelt.

Ein Pragmatiker wird Landarzt

Die medizinische Ausbildung findet vor allem an der Universität und in den Kliniken statt, da ist es kaum verwunderlich, dass sich viele Studenten spezialisieren wollen. Robin Obermiller ging eben jenen Weg, machte eine Facharztausbildung zum Internisten und im Bereich der Hämatologie und Onkologie. „Es war eine wissenschaftliche Zeit“, sagt der Mediziner. Seine Berufslaufbahn startete er im Ulmer Uniklinikum und wechselte später nach Biberach, um mehr Zeit für Patienten zu haben. Sein Entschluss Hausarzt zu werden, ergab sich erst vor ein paar Jahren, als er bei der Arbeit in einer Praxis einen größeren Einblick in die hausärztliche Versorgung von Patienten bekam. Zu diesem Zeitpunkt war dem Internisten bereits klar, dass er nicht dauerhaft in einem Krankenhaus angestellt sein wollte.

Ich möchte einfach mein gesamtes Wissen anbieten und anwenden Doktor Robin Obermiller

Viel eher strebte Robin Obermiller eine selbstständige und abwechslungsreiche Tätigkeit an. 2014 stieg er in die Praxis von Rudolf Meeßen als gleichberechtigter Partner ein. Noch vor dem Wechsel in die landärztliche Praxis absolvierte er die Weiterbildung zum Betriebsarzt. Für Obermiller war es die „absolut richtige Entscheidung Hausarzt zu werden“, zumal ihn die Patienten in der kleinstädtischen Praxis schnell akzeptierten. Täglich behandelt er allein am Vormittag bis zu 35 Patienten, deren Familien- und Vorgeschichte er kennt und daher Symptome schneller einordnen kann. Zukunftspläne hat der 39-Jährige im Rahmen einer ambulanten Palliativbehandlung für die Region Schelklingen, in Zusammenarbeit mit den Kollegen in Biberach. „Ich möchte einfach mein gesamtes Wissen anbieten und anwenden“, erklärt Robin Obermiller, für ihn heißt das von der Wundnaht bis zur palliativen Versorgung. Kurz um: „Es ist deutlich weniger Papierkram und dafür mehr Zeit für die Patienten.“

Mit seiner Berufsentscheidung geht Obermiller gegen den Trend der entwickelt sich nämlich weg von der Selbstständigkeit und hin zum Angestelltenverhältnis. Das bedeutet mehr Zeit für Familie und Freizeit. Außerdem entscheiden sich immer weniger Ärzte dafür, alleine in einer Praxis zu arbeiten. Heute sind ungefähr 60 Prozent der Hausarzt-Praxen in Baden-Württemberg Einzelpraxen, berichtet Kai Sonntag vom KVBW. Bei den Fachärzten arbeiten sogar nur 40 Prozent alleine. „Die Fachärzte haben, auch aufgrund des höheren Investitionsrisikos, traditionell stärker den Drang zu großen Praxen“, sagt Sonntag. Er geht davon aus, dass es bis in einigen Jahren nur noch höchstens 10 Prozent Einzelpraxen gibt.

Dazu trägt auch bei, dass immer mehr Frauen in die Medizin einsteigen. 60 Prozent der Praxis-Übernehmer sind mittlerweile Frauen, berichtet die KVBW und ergänzt, dass rund zwei Drittel der Studienanfänger in der Medizin weiblich sind. Ein Grund dafür ist der hohe Numerus Clausus, der als Zulassungsvoraussetzung zum Studium gilt, meint Hausarzt Rudolf Meeßen: „Frauen haben in dem Alter einfach die besseren Noten.“ Auch er beschäftigt zwei Ärztinnen, die momentan noch in der Ausbildung sind. Das sieht er als großen Vorteil für die Praxis denn eine Frau arbeitet oft anders als ein Mann. „Es gibt Bereiche, wo Frauen ein anderes Ohr haben – zum Beispiel bei psychiatrischen Krankheiten oder häuslicher Gewalt“, sagt Meeßen.

Das hat aber auch Konsequenzen für die Arbeitszeitmodelle. Denn neben der Arbeit möchten viele Frauen genügend Zeit für die Familie haben „Der Mann kann eben immer noch keine Kinder kriegen“, sagt Meeßen. Frauen neigen darum weniger zu Selbstständigkeit, wie der aktuelle Versorgungsbericht der KVBW zeigt: 72 Prozent der Allgemeinmedizinerinnen arbeiten in einem Angestelltenverhältnis. Und die Hälfte der Ärztinnen will wiederum höchstens halbtags arbeiten. Der Trend geht also hin zu größeren Praxen, wenn die neue Mediziner-Generation übernimmt. Meeßen hat aber Hoffnung für das Gesundheitssystem: „Es kann gut gehen.“

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Text: Bianca Frieß, Anne Laaß
Video: Anne Laaß
Fotos: Bianca Frieß, Steffen Mack (Feuerwehr Metzingen), Anne Laaß
Grafik: Bianca Frieß (mit Piktochart)

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